„Um Punkt 19.00 Uhr müssen wir ablegen“ ruft uns der Kapitän Roy zu.

Wir sind noch auf dem Rückweg unserer letzten Ausfahrt. Auch dieses Mal dürfen wir wieder die Hand Gottes erleben, die uns reich beschenkt hat.  

Leider ist bei diesem letzten Einsatz die Flug-Drohne durch ein Unglück im Meer versunken und die einmaligen Aufnahmen aus der Luft mit ihr. Sofort wurde die Unterwasserdrohne eingesetzt, um sie zu finden, doch leider ohne Erfolg.

Während wir zurück zum Hafen der Insel fahren, überlegen wir uns, wie wir das ganze Gepäck schnell zum Hafen bekommen und sicher auf dem Schiff verstauen können.

Innerlich hoffen wir, dass es nicht schneien oder stürmen wird, denn dies würde unsere Arbeit sehr erschweren. Auch diese Sorge vertrauen wir unserem großen Gott an, der uns durch die Zeit im hohen Norden so wunderbar geführt hat.

Auf Spildra angekommen, machen wir uns sofort an die Arbeit. Daten sichern, Technik verstauen und Sachen packen. Mit Schlitten bringen wir die fertig gepackten Sachen in den Hafen. Hier stellt uns Roy Kisten bereit, die er nach dem Beladen mit dem Kran auf sein Schiff hebt.

Die Motoren brummen schon und wir zählen nochmal durch, ob wirklich alle an Bord sind. Das Schiff fährt langsam aus dem Hafen, während wir noch ein letztes Mal auf unsere Insel zurückblicken.

Die Südseite der Insel

In Burfjord beginnt die Arbeit wieder von vorne. Gemeinsam laden wir das ganze Gepäck vom Schiff auf Paletten, die im Ziel-Hafen stehen. Jetzt haben unsere Gepäckverantwortlichen alle Hand voll zu tun, um die Gepäckstücke wieder sicher und ordentlich zuzuordnen. 

Das Gebet nach gutem Wetter wurde erhört und wir sind froh, nachdem alles verstaut ist, uns endlich auf den Weg nach Hause zu machen.

Während der Fahrt können wir die wunderbare Landschaft und die immer heller werdenden Tage genießen. 

Da endlich, die Sonne! Nach zehn Tagen sehen wir sie endlich wieder. Es ist unbeschreiblich, wie schön und warm diese Strahlen auf Einen wirken.

Zuhause angekommen, wird gemeinsam ausgepackt und die Fahrzeuge werden vom Schmutz und Salz befreit.

Nach einem gemeinsamen Gebet verabschieden wir uns voneinander und freuen uns, neue Freunde gefunden zu haben.

Wir sind dir dankbar, dass du uns begleitet und für uns gebetet hast. Das Gebet ist auf dieser Reise unser wichtigstes Werkzeug geworden und wir können bezeugen, dass es sich lohnt, auf unseren großen und allmächtigen Gott zu vertrauen.

In allem Gott die Ehre!