Vortragsserie

Vortragsserie

Du bist herzlich eingeladen, um gemeinsam mit uns über unseren großen Schöpfer zu staunen!

Multimediavorträge an folgenden Terminen:

07.11. um 19:00 Uhr 32479 Hille, Heidbredenweg 2

08.11. um 19:00 Uhr 32549 Bad Oeynhausen, Alter Postweg 155

09.11. um 17:30 Uhr 33609 Bielefeld, Jungbrunnenweg 67

13.11. um 19:00 Uhr 64354 Reinheim, Georghäuser Str. 21

15.11. um 19:00 Uhr 64720 Michelstadt, Walther-Rathenau-Allee 21

17.11. um 17:00 Uhr 78050 Villingen-Schwenningen, Rietheimer Str. 44

Lofoten – Teil 3

Ein stürmischer Tag

Heute, am Dienstag erlauben wir uns etwas länger im Bett zu bleiben. Es ist draußen nämlich sehr stürmisch und dazu wechselt der Niederschlag die ganze Zeit zwischen Regen und Schnee. Weil es bei so einem Wetter eher schwierig ist schöne Landschaftsaufnahmen zu machen, müssen wir uns ein anderes Ziel suchen. Nach einem Gebet packen wir unser Equipment und den Gaskocher für das Mittagessen ins Auto und machen uns auf den Weg zu einer Bucht in der Nähe von Vestersand. 

Als wir gegen 12:00 Uhr dort ankommen, ist gerade Hochwasser und die Eisschollen schaukeln leicht auf dem Wasser. Wir bauen trotz des ungemütlichen Wetters unsere Kameras auf und verpacken sie so gut es geht in den Regenschutz. Jetzt heißt es ungefähr 6 Stunden zu warten bis die Ebbe vorbei ist und wir Zeitraffer davon haben, wie sich das Wasser zurückzieht und die Eisschollen auf den Felsen liegen lässt. 

Die Eisschollen im Spiel von Ebbe und Flut

Zum Glück haben wir unser Auto ganz in der Nähe stehen und können uns darin etwas vor dem ungemütlichen Wetter verstecken. Wir nutzen die Zeit um Bilder zu bearbeiten, zu lesen und auch um diesen Blogbeitrag zu schreiben. Und immer wieder heißt es die Jacken und Mützen anziehen, durch den Schnee und Wind zu den Kameras zu stapfen und nachzusehen ob die Linsen noch frei von Tropfen sind und die Kameras noch laufen. 

Als wir abends dann die Aufnahmen sichten, sind wir wieder mal erstaunt, wie beeindruckend die Dinge in der Natur sind. Wenn man daneben steht sieht man fast nicht, wie sich das Meer zurückzieht. Aber im Zeitraffer wir dann noch mal viel deutlicher, was für eine Kraft Flut und Ebbe an allen Küsten der Erde haben. Und außerdem sind wir wieder mal erstaunt, wie Gott uns trotz des schlechten Wetters an eine Stelle geführt hat, wo wir gute Aufnahmen machen konnten.

Am Mittwoch stehen wir früh auf, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang an unserem Ziel zu sein. Wir steuern eine flache Bucht in der Nähe von Flakstadt an, um hier Aufnahmen von der in die Bucht strömenden Flut zu machen. Obwohl die Wettervorhersage wieder nicht so gut war, regnet es nicht.

Zusätzlich haben wir schnell ziehende Wolken die uns noch einigen Möglichkeiten für ungeplante Landschaftsaufnahmen bieten.

Gegen 10:30 verlassen wir den Strand und fahren weiter Richtung Süden, um weitere Aufnahmeplätze für die nächsten Tage zu suchen. Abends gehen wir etwas früher ins Bett, weil der Wecker bereits wieder um 23:00Uhr klingelt……

Spildra, unsere Insel

Es hat wieder geschneit.
Vor der Tür ist es dunkel. Ganz vorsichtig gehen wir von unserer Hütte in das Haupthaus. Unter dem Schnee befindet sich eine rutschige Eisschicht, die sich gefühlt über die ganze Insel zieht.

Alle Häuser stehen an der Südlichen Küste der Insel.

Aus jeder der drei Hütten, in denen wir schlafen, kommen wir zum Frühstück und zur Morgenandacht zusammen.
In dem Haupthaus befindet sich die Küche und die Zentrale, in der wir uns austauschen und besprechen.
Das zweite Gebäude ist das Taucherhaus. Hier sind die Taucher, unser Notarzt und der Mediendesigner untergebracht.
Etwas weiter weg befindet sich unser Haus für drei Personen. Es ist die Werkstatt in der Kleinigkeiten repariert werden können.
Das letzte Haus ist das spannendste, denn hier gibt es kein fließendes Wasser. Liebevoll nennen wir es Kabuff.


Nachdem wir gestern gemeinsam Weihnachten gefeiert haben, beginnen wir heute die Insel zu entdecken und die Ausrüstung für die morgige Ausfahrt vorzubereiten.
Beim Abendessen sprechen wir nochmal mit unserem einheimischen Kapitän, der uns rät, nicht rauszufahren, da es Morgen einen Sturm geben soll.

Das entmutigt uns nicht!
Am nächsten Morgen bevor es hell wird, machen sich die Männer auf den Weg, den Sturm und die Landschaft aufzunehmen. Die Temperatur ist wie gewohnt bei null Grad Celsius.
Es weht ein kleiner Wind, doch vom Sturm ist noch nichts zu spüren. Am Horizont sehen wir schon eine dunkle Wolke über den Fjord fallen.
Auch der Wind wird stärker und es beginnt zu schneien. Der Seeadler ist bei diesem Wetter nicht weit rausgeflogen, deshalb wird er ein Ziel der Fotografen und Filmer.

Der König der Lüfte.
Der König der Lüfte.

Eisig peitscht der Schnee ins Gesicht. In einigen Minuten ist die Sicht auf wenige Meter gefallen, selbst die Leuchtfeuer im Hafen sind nicht zu sehen.

Innerhalb von zehn Minuten wechselt das Wetter, vom Schneesturm zu einem wunderschönen Abendrot. Es ist ein Geschenk, in so kurzer Zeit ganz verschiedene Szenen aufnehmen zu können.
Das erfüllt uns auch heute mit Dankbarkeit!

Der Himmel klart schnell auf.
Der Himmel klart schnell auf.